oxaion setzt auf Medizintechnik

Original erschienen auf medtech-zwo.de

Seit mehr als 40 Jahren bietet der Software-Hersteller oxaion ERP-Systeme und Unternehmenssoftware an. Nun legt das Ettlinger Unternehmen immer mehr seinen Fokus auf Kunden aus der Medizintechnik. Medtech zwo.de fragte Jens Fröhlich, Branchenmanager Medizintechnik, warum.

 

Herr Fröhlich, seit mehr als 40 Jahren bietet oxaion ERP-Systeme und Unternehmenssoftware an.  Ende vergangenen Jahres wurde das Unternehmen auf dem Frankfurter ERP-Kongress erneut dafür ausgezeichnet, diesmal in der Kategorie Medizintechnik. Seit 2016 sind Sie als Brandmanager Medizintechnik bei oxaion aktiv. Wieso hat sich das Unternehmen auf die Medizintechnik-Branche spezialisiert?

Als 2016 die neue ISO 13485 verabschiedet wurde und mit der MDR im kommenden Jahr ein neues Medizinproduktegesetz gültig wird, mussten wir als Softwareanbieter reagieren. Wir hatten bereits Kunden aus der Branche und uns war klar, entweder wir investieren in diesen Bereich, um unsere Bestandskunden zu unterstützen, oder wir verabschieden uns davon. 2017 haben wir uns entschieden, dass wir den Weg Medizintechnik gehen und unsere Softwaresysteme so angepasst, dass sie den neuen regulatorischen Anforderungen genügen. Mit oxaion open und oxaion easy Medizintechnik bieten wir auf die Unternehmensgröße passende ERP-Softwarelösungen an, inklusive UDI, Audit-Trail, elektronischer Signatur und Computersystem-Validierung.

 

Wer sind Ihre Kunden?

Wir haben Kunden von 10 bis 1.500 Usern, also eine sehr große Bandbreite. Einer unserer Bestandskunden ist die Firma Julius Zorn GmbH, ein Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern, die Kompressionsartikel herstellen. Sie sind nach ISO13485 zertifiziert und brauchen auch künftig einen Partner, der dies mit ihnen umsetzt. Außerdem haben wir in den letzten Monaten eine Reihe Neukunden gewonnen, die aufgrund unserer Spezialisierung und den beiden Software-Angeboten für große und kleinere Unternehmen auf uns vertrauen. Das ist zum Beispiel die Firma Inpac Medizintechnik und ganz neu die Firma pritidenta GmbH. Zuletzt hat sich die Advanced Breast-CT GmbH aus Erlangen für oxaion easy Medizintechnik entschieden. Sie stellt die weltweit erste Generation hochinnovativer Brust-CT-Scanner her, die auf der Spiral-CT-Technologie basieren. Dadurch sollen Brustkrebsdiagnosen frühzeitiger und verlässlicher möglich werden. Unsere Software ermöglicht AB-CT eine rasche Einführung und regulatorische Sicherheit.

 

Sie werden auch auf der Medizintechnik-Messe T4M in Stuttgart sein. Was erhoffen Sie sich von der Veranstaltung?

Es gibt nichts Besseres als persönlich mit Menschen in Kontakt zu kommen. Daher erhoffen wir uns viele spannende Gespräche.  Wir werden sicherlich auch auf der T4M wieder an unseren Messestand einladen und in lockeren Gesprächen unsere Softwarelösungen vorstellen.  Außerdem werden wir auf verschiedenen Fachforen einen Vortrag halten. Wir wollen vor allem unsere Softwarelösung oxaion easy für kleine Unternehmen ins Gespräch bringen. In Deutschland haben wir knapp 800 Unternehmen in der Medizintechnik mit weniger als 50 Mitarbeitern. Diese können mit der vorkonfigurierten und schlanken Version dank implementierter Kernfunktionalitäten nicht nur Zeit, sondern auch Geld sparen und wir sehen hier durchaus einen Markt.

 

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