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Die langfristige Betreuung einer ERP-Lösung stellt eine Herausforderung dar – insbesondere für KMU. Ohne eigenes spezialisiertes IT-Team werden die täglichen Aufgaben rund um den Support der ERP-User, das Monitoring von System & Prozessen sowie die regelmäßige Administration und kleine Änderungen an der Konfiguration zur Belastung in den eigenen Abteilungen. Schlimmstenfalls wird das ERP-System damit vom Booster zum Kapazitätsfresser mit negativen Auswirkungen auf den eigenen Geschäftsbetrieb.

Mit Application Managed Services (AMS) helfen ERP-Anbieter Ihren Kunden eben jene Tätigkeiten – individuell zugeschnitten und planungssicher in Expertenhände abgeben zu können. Ein Einblick, wie genau AMS in der Praxis erfolgreich umgesetzt wird, gibt unsere Expertin Barbara Wertenauer.

Der deutsche Mittelstand steht weiterhin vor den Herausforderungen des digitalen Wandels. Die neue Schnelligkeit im Geschäftsleben wird durch den Einsatz mobiler Applikationen und cloudbasierter Plattformen unterstützt. Geschäftsmodelle finden zunehmend vernetzt statt und beruhen auf Intercompany-Prozessen. Doch während die Ansprüche an die IT wachsen, bleiben Human- und Kapitalressourcen häufig unverändert. Das vorhandene Personal ist ausgelastet und spezialisierte Mitarbeiter sind in Zeiten des Fachkräftemangels auch nur schwer zu finden. Die ERP-Spezialisten von oxaion bieten ihren Anwendern deshalb ein Rund-um-Sorglos-Paket, das alle Arten von applikationsbezogenen System-, Datenbank- und Anwendungsaktivitäten umfasst.

Das digitale Zeitalter erfordert neue Strategien, damit Unternehmen auf ihrem Weg in die Automatisierung agil und effizient bleiben. Das Leistungsversprechen von ERP-Anbietern verändert sich dahingehend, dass Lösungen nicht einfach nur betrieben, sondern auch permanent betreut und optimiert werden weit über die ERP-Basiswartung hinaus. „Ob nun bei Konzernen oder im Mittelstand – IT-Landschaften werden zunehmend komplexer und bald maßgeblich von der Cloud geprägt sein“, weiß Thomas Keilwerth, Leiter Customer Success bei oxaion. „Der eigene Aufwand soll dabei aber möglichst in Grenzen gehalten werden. Zumal sich immer mehr die Einsicht durchsetzt, dass IT zwar ein wesentlicher Treiber für Effizienz und Produktivität ist, aber halt eben nicht zur Kernkompetenz vieler Unternehmen gehört.“

Updates sind für ERP-Systeme essentiell, ihre Durchführung kann in der Praxis allerdings schnell zu einer echten Herausforderung werden. Besonders KMU fürchten den Projektaufwand und die Kosten, die damit einhergehen können. Und tatsächlich: Laut Studien verbringen mittelständische Unternehmen 20 bis 25 % der ERP-Betriebszeit mit Updates oder Release-Upgrades. Viele Verantwortliche denken, dies sei normal – muss es aber nicht!

Nur wer sein ERP-System regelmäßig auf den neuesten Stand bringt, kann von neuen branchenrelevanten Funktionen profitieren und auch rechtlich alle Anforderungen einhalten. Anbieter stellen in der Regel alle 18-24 Monate neue Systemversionen bereit. Den Kunden stehen diese Vorteile meist erst verzögert zur Verfügung und die dafür notwendigen internen Projekte kosten Zeit, Geld und Personal. So umfassen die Aufwände für Systemmodernisierungen im Schnitt alle fünf Jahre circa ein Drittel der Anschaffungskosten.

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