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Wenn Prozesse in der fertigenden Industrie nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich zusammenrücken, funktioniert dies nicht ohne eine einheitliche, abteilungsübergreifende Datenbasis.

Durch die Globalisierung arbeiten heute weltweit verteilte Fertigungsstandorte immer enger zusammen. Gleichzeitig intensiviert sich die Kollaboration zwischen Konstruktion und Entwicklung, ermöglicht durch Workflow-Technologien und eine gemeinsame Datenbasis. Neben der räumlichen und organisatorischen Verschmelzung tritt seit einiger Zeit eine dritte Variante auf: Concurrent Engineering, also das verteilte gleichzeitige Entwickeln. Eine Konstruktionsmethode, die bereits viele Unternehmen der fertigenden Industrie mit Erfolg praktizieren.

Wie begegnen Unternehmen der Maschinen- und Anlagenbaubranche dem Spannungsfeld voller Auftragsbücher, Zeitdruck und Fachkräftemangel effektiv? Durch intelligentes und effizientes Wiederverwenden von Konstruktionselementen.

Daher benötigen mittelständische Unternehmen neben einem gut eingeführten ERP-System, insbesondere auch effektive und funktional tief integrierte PLM Prozesse. Worauf es bei Auswahl und Integration ankommt, erklärt unser Partner PROCAD mit 5 zentralen Tipps zur erfolgreichen PLM Einführung.

5 Tipps für ein erfolgreiches PLM

Lösungen für das Product Lifecycle Management (PLM) sind integraler Bestandteil eines funktionierenden Geschäftsbetriebs und haben analoge Dokumentationslösungen schon lange abgelöst. Die Anforderungen an ein PLM indes sind hoch: Es muss Prozessdaten aus der Produktion aufnehmen und Daten aus dem Lifecycle zurück in die Produktentstehung bringen. Worauf Unternehmen bei der Implementierung einer PLM-Lösung achten sollten, erklärt Johann Dornbach, Head of Product EMEA, Revalize Software.

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau wird häufig als das industrielle Rückgrat des Landes bezeichnet. Um jedoch international wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen deutsche Hersteller heute mehr denn je ihre Maschinen zu marktgerechten Preisen anbieten können. Fachkräftemangel und angespannte Finanzreserven erhöhen den Handlungsdruck zusätzlich. Während Asien, allen voran „Frenemy“ China und auch die USA, speziell die Tech-Konzerne aus dem Silicon Valley, weiter auf dem Vormarsch sind, fehlt es hierzulande gegenwärtig an Know-how. Was also tun?

Der Preiswettbewerb v. a. mit Asien ist nicht zu gewinnen. Deutsche Maschinen- und Anlagenbauer haben im globalen Wettbewerb deshalb nur eine Möglichkeit: Konzentration auf ein hochwertiges und innovatives Portfolio. Insbesondere KMU müssen sich jetzt intensiv mit den steigenden Anforderungen ihrer Kunden auseinandersetzen und daraufhin ihre Produkte und Aftersales-Modelle entwickeln. Ebenso gilt es strategische Partnerschaften zu schließen und zu erweitern. Dazu gehört auch der Aufbau einer digitalen Infrastruktur, der Zusammenschluss mit Digitalisierern und die Etablierung neuer Allianzen, die den Wandel schnell voranbringen. Gerade jetzt erfordert es die entsprechende Weitsicht, Innovationsinvestitionen mit mittel- bis langfristigem Return on Invest zu tätigen.